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Synonym:
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PTHrP |
Material:
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1 ml Serum |
Norm:
 | <1,3 pmol/l |
Hinweise zur Blutabnahme:
 | Blutentnahme morgens nüchtern |
 | Stabilität bei Raumtemperatur 2 Stunden, im Kühlschrank
(4°C) 8 Stunden |
 | Bei längerer Transportdauer Serum tiefgefrieren
(<20°C ) und tiefgefrorener Transport ins Labor (Kühlbox anfordern) |
Physiologie:
 | bei Tumoren (besonders Mamma-Ca, Bronchial-Ca) kann durch
Bildung eines parathormonähnlichen Proteins (Parathormon-related Protein,
PTHrP) Hypercalciämien (siehe Calcium-Stoffwechsel-Diagnostik)
verursacht werden |
 | PTHrP bindet dabei an den PTH-Rezeptor |
 | Bei ansonsten völlig unterschiedlicher Sequenz sind 8
der ersten 13 Aminosäuren (N-terminales Ende) mit PTH identisch |
 | PTHrP wird physiologisch während der Schwangerschaft in
Uterus und Plazenta und während der Lactation in den Mammae exprimiert. Es
wird eine Wirkung auf die Mineralisation des fetalen Skeletts angenommen. |
 | PTHrP-Bildung ist nicht zu Verwechseln mit
tumorassoziierter Hypercalciämie! (siehe Parathormon, intakt
unter „erniedrigt“) |
Siehe auch:
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